#26 - Glaube im Feed

Shownotes

Smartphone in der Hand, das nächste Reel schon geladen und irgendwo dazwischen ist der Glaube. In dieser Folge spricht Franca mit Pia und Lea über eine Frage, die sich kaum noch ignorieren lässt: Wie verändert Social Media unseren Glauben und wie kann der Glaube vielleicht auch Social Media verändern?

Zwischen Instagram-Algorithmen und ganz analogen Gottesdienstmomenten wird deutlich, wie präsent digitale Räume inzwischen für Kirche und Gemeinschaft sind. Doch dabei stellen sich auch grundlegende Fragen: Wo bleibt die Tiefe in einer Welt, die auf ein paar Sekunden Aufmerksamkeit ausgelegt ist? Wie kann Kirche authentisch bleiben, ohne sich im Content-Strudel zu verlieren? Und welche Verantwortung entsteht, wenn kritische Glaubensinhalte plötzlich im Feed auftauchen?

Pia bringt als Pfarrerin Perspektiven aus der Gemeindearbeit ein und Lea als Co-Vorsitzende der Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo) aus der Arbeit im Jugendverband. Gemeinsam sprechen sie über Chancen und Herausforderungen, von gelingender Vernetzung bis hin zu schwierigen Begegnungen im Netz und über die Frage, wie Glaube im digitalen Zeitalter sichtbar und relevant bleiben kann.


Kreuz & Klang ist ein Podcast der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg. Für die Audioaufnahme der Kirchenglocken der St. Secundus Kirche in Schwei im Intro bedanken wir uns ganz herzlich bei Julian Kambach, Glockenlandschaft Niedersachsen.

Mehr über uns erfährst du auf unserer Website www.kirche-oldenburg.de und bei Instagram bei @kircheoldenburg und bei @kreuzundklang.

Transkript anzeigen

00:00:07: Kreuz und Klang.

00:00:06: Ein Podcast der evangelisch-lutterischen

00:00:08: Kirche in Oldenburg.

00:00:25: Herzlich willkommen zu unserer neuen Folge von Kreuz & Klang, dem Podcast

00:00:28: der

00:00:28: Evangelisch-Lutterische Kirche In Oldenberg!

00:00:30: Heute darf ich euch beiden hier herzlich am Mikrofon begrüßen.

00:00:33: also herzlichen Willkommen Pia, herzlich willkommen Lea.

00:00:36: Wir schnacken überein wie ich finde.

00:00:38: immer wichtiger werden das Thema nämlich den Glauben im digitalen Zeitalter speziell social media mäßig.

00:00:46: Aber bevor wir in das Thema starten, dürft ihr euch erst mal vorstellen.

00:00:49: Damit unsere Höhren dann auch wissen wer ihr beiden überhaupt seid.

00:00:52: Magst du starten?

00:00:54: Ja gerne!

00:00:55: Ich bin Pia Schäfer ich bin Fahrerin in Steinfeld und ich teile mir da die Fahrstelle mit meinem Mann Christoph Und wir sind auch online unterwegs.

00:01:03: Wie bist Du denn überhaupt ins Fahramt gekommen?

00:01:06: Das war ein Zufall.

00:01:09: Ich hatte eigentlich schon einen Ausbildungsplatz zur Industriekauffrau und habe den zwei Wochen, wovor ich loslegen wollte dann doch abgesagt, weil ich hatte so super Reli Unterricht und dann habe ich mich ganz spontan fürs Theologie-Studium entschieden.

00:01:23: Währenddessen habe ich gemerkt, okay Pferam, das wird's!

00:01:26: Das wird es.

00:01:27: Und

00:01:28: ist auch jetzt ganz schön eine gute Gesellschaft mit einem Partner zusammenarbeiten?

00:01:32: Ja natürlich beste Gesellschaft.

00:01:35: Perfekt.

00:01:36: Was bedeutet denn Glauben für dich?

00:01:38: Wow, da ist ja ne große Frage.

00:01:41: Aber tatsächlich der eine die mich irgendwie immer beschäftigt... Glaube ist das, was mir Halt gibt im Leben.

00:01:47: Was mich durchs Leben trägt und ... Was es mir immer wieder Kraft gibt und wovon ich einfach dann auch total gerne rede?

00:01:55: Weil ich merke, mein Glauber an Gott ist für mich mit meinem Leben relevant und ... Ich glaub, dass das auch für andere Menschen relevant sein kann gerade in diesen Zeiten so viel Scheiße einfach passiert.

00:02:08: Ja, so kann

00:02:09: man's ausdrücken auf gut Deutsch auf jeden Fall!

00:02:12: Sehr gut,

00:02:12: Lea.

00:02:13: Ja, ich bin Lea Uffelmann.

00:02:14: Ich bin Kurvorsitzende der evangelischen Jugend Oldenburg und studiere eigentlich hauptberuflich Hebammenwissenschaft jetzt im achten Semester.

00:02:23: Das ist

00:02:23: immer ein schönes Wort wenn Ehrenamtliche aus der evangelische Jugend sagen – ich bin eigentlich haup beruflich anderweitig unterwegs!

00:02:31: Wie bist du denn ins Ehrenamt gekommen?

00:02:33: Das war eigentlich auch ein Zufall mehr oder weniger beziehungsweise.

00:02:37: Ursprünglich bin ich durch die Musik in die Kirche gekommen und hab selber dann mit Gottesdienste gestaltet, und habe bemerkt wie viel Spaß das einfach macht um die Gemeinschaft zu spüren.

00:02:47: Und dann bin ich relativ schnell über die Kirchengemeinde hinaus in den Kirchenkreis und eben in die Landeskirche gerutscht und seitdem bin ich hier und es macht mir nach wie vor genauso viel Spaß wie am Anfang.

00:02:59: Sehr schön!

00:03:00: Was bitte dir glauben für dich?

00:03:02: Ja, glaube es ist was ziemlich Großes wo ich jetzt auch erst retrospectiv merke wie viel Raum der eigentlich in meinem Leben wirklich einnimmt.

00:03:11: Glaube es, wie du gerade auch schon gesagt hattest auf so eine Konstante und Stabilität grade auch in so welchen Zeiten aber auch einen Ort vor allem auch in der Gemeinschaft wo man sich einfach ganz anders selbst verwirklichen kann und auch jeder und jede Person so gesehen wird wie die Person eben ist und das finde ich ganz toll.

00:03:30: Ja sehr schön!

00:03:31: Ich habe eben schon gesagt, wir beschäftigen uns heute mit einem sehr aktuellen Thema meiner Meinung nach.

00:03:37: Und ich glaube, wir kennen das irgendwie alle.

00:03:39: Das Handy ist unser ständiger Alltagsbegleiter.

00:03:41: ohne geht es eigentlich fast gar nicht mehr man ist dauerreichbar und erwischt sich immer öfter.

00:03:46: also so geht's mir zumindest beim Scrolling auf Instagram oder TikTok ja und man merkt auch oft gar nicht wie schnell die Zeit dabei vergeht.

00:03:55: aber Ja, wir stellen uns heute so ein bisschen den Fragen wo denn in dieser schnell liebigen Zeit unser Glaube überhaupt noch Platz hat und

00:04:02: wie

00:04:02: relevant das Ganze auch für unseren Glauben überhaupt ist.

00:04:05: Social Media.

00:04:06: Und alles was damit so einher geht.

00:04:09: Damit starten wir auch in des Inhaltliche dieses

00:04:12: Podcasts

00:04:13: rein.

00:04:14: Wie nutzt ihr denn überhaupt Social Media privat oder beruflich?

00:04:17: Oder eben halt im Ehrenamt?

00:04:19: und wie sehr prägt das euren Alltag?

00:04:23: Ja, also ich hab in der Vorbereitung zu diesem Podcast mal das gemacht was man eigentlich nicht so gerne macht und zwar mir meine Bildschirmzeit angeguckt.

00:04:30: Und mir ist aufgefallen dass trotz Zeitlimit bei Instagram von dreißig Minuten ich dann doch so durchschnittlich am Tag zwei Stunden auf Instagram verbringe und alleine halt Instagram und das finde ich schon eine sehr sehr große Zeitanzahl Trotzdem noch unter dem Durchschnitt von den Menschen in meiner Altersgruppe.

00:04:52: Das finde ich schon sehr beeindruckend und ansonsten habe ich bewusst TikTok eben nicht mehr, damit es eben nicht eine zweite App ist die einem so in den Algorithmus zieht.

00:05:02: Dementsprechend sind das so die Apps, die ich primär nutze neben YouTube und WhatsApp.

00:05:07: Wie sieht's bei dir aus Pia?

00:05:09: Absolut gleich!

00:05:11: Ich bleib auch bei Instagram weil ich hab gedacht zu viele Apps machen es auch nicht leichter.

00:05:17: Aber da kann ich dann auch schon mal gerne rumdatteln und mich in den Wheels verlieren oder mal schauen, was die anderen so den Tag über einen in Stories posten.

00:05:25: Ich glaube das ist ein bisschen der Klassiker.

00:05:27: also es geht mir nicht anders falls euch das jetzt beruhigt!

00:05:29: Ich bin da kein gutes Vorbild.

00:05:32: ihr habt ja jetzt gerade schon gesagt ihr nutzt eigentlich Premiere beide Instagram wenn's um Social Media geht.

00:05:38: gibt´s da Gründe für?

00:05:40: Oder ist es eher so ein Zufallsting weil... Nutzen halt alle.

00:05:44: Ich glaube, bei Instagram ist nochmal der Faktor der Verbindung zu Menschen die man wirklich kennt noch mal mehr gegeben als jetzt beispielsweise bei TikTok.

00:05:53: Dass man trotzdem noch so die ja in Anführungszeichenverbindungen zur Außenwelt hat und die auch bestehen bleibt weil ich da trotzdem noch eher mehr Freundinnen folge und vielleicht Menschen vor allem aus Kirche oder aus dem Beruf die man eben kennt als jetzt Beispielsweise bei TikTok wo es wirklich sehr viel fremder Content ist mit dem man dann eben konfrontiert wird

00:06:13: Ja, würde ich auch so sagen.

00:06:14: Und wenn ich inhaltlich dann eher was schauen möchte, dann gucke ich tatsächlich noch mal bei YouTube oder so ...

00:06:19: Aber letztlich

00:06:20: interessiert mich ja, was die Leute bei Instagram machen, die ich kenne?

00:06:23: Also viel auch ein bisschen die Plattformen zum Connectend verbunden bleiben, wissen, was sie anderen so machen...

00:06:30: Ich höre auch immer, dass sie Konfis alles machen und dann denke ich immer so, oh krass!

00:06:34: Die leben ja echt nochmal in vollkommen anderen digitalen Welten als wir.

00:06:38: Das stimmt.

00:06:39: Das kann man so sagen

00:06:41: auf jeden Fall Ja, was würdet ihr dann sagen?

00:06:44: Welche Rolle auch mal... Also Social Media ist ja einfach sehr vereinnahmt.

00:06:48: Lea hat es gerade schon gesagt der Algorithmus, der einen immer wieder reinzieht und dann verbringt man schnell mal auch Stunden auf Social Media und vergisst irgendwie so ein bisschen das Leben außerhalb sag ich mal aber welchen oder welche Rolle spielt es auch mal Ruhe zu finden im Glauben ohne den ständigen Einfluss von Social Media?

00:07:07: Wie wichtig ist euch das dass ihr auch mal bewusst vielleicht das Handy zur Seite liegt am Wochenende und sagt, ich nehme mir jetzt mal Zeit mich in Garten zu setzen meine Gedanken schreifen zu lassen.

00:07:17: bei dem aktuell schönen Wetter geht es ja wunderbar.

00:07:22: Also In meiner Lebenswelt wir haben vier Kinder da habe ich nicht so viel Ruhe Da freue ich mich eher wenn ich Ruhe habe um mal aufs Handy zu gucken.

00:07:31: Und tatsächlich Zeit für den Glauben kriege ich dann wirklich in meinen Gottesdiensten.

00:07:36: Es ist zwar

00:07:38: Auch Arbeit, aber

00:07:39: es ist Arbeit wo ich merke die tut mir halt auch gut.

00:07:42: Das gibt mir was und die Verbindung mit anderen.

00:07:45: wir zusammen singen uns zusammen beten.

00:07:48: Aber tatsächlich unsere Gemeinde ist jetzt auch schon daran gewöhnt dass sich im Gottesdienst meines Handyzücker und auch mal Filme oder mein Selfie-Macher.

00:07:54: also Anfangs haben sich vielleicht die älteren Damen noch gewundert Und jetzt ist das Gehör das auch schon zu.

00:08:00: Ich mag das nicht in Momenten wie beim Sägen oder dem Vater und zwar gerade weil die da nicht finde Wir haben so tolle Musik in den Gottesdiensten Was die Leute überhaupt nicht wissen und also so kann ich halt auch

00:08:10: noch mal zeigen

00:08:11: was wir machen.

00:08:13: Ja, ich glaube diese Ruhe ist eigentlich extrem wichtig aber die Umsetzung dann ein bisschen sparsam weil man ja doch bei den Apps die dafür ausgelegt sind dass man lange darauf Zeit verbringt ja

00:08:29: so viele

00:08:30: Impulse bekommt die man gar nicht verarbeiten kann oder dann ja auch in Millisekunden verarbeitet sich da mal wirklich bewusst von abzukapseln und sich Ruhe zu nehmen, um dann ja einerseits über den Glauben zu reflektieren.

00:08:43: Und wenn man dann spirituellen Content konsumiert, dann eben auch über diese Eindrücke zureflektieren aber das geht ja auch noch viel weiter.

00:08:49: also es sind dann ganz viele andere Impulse die man dann ja bekommt, die man gar nicht mehr verarbeiten können.

00:08:56: Ich beobachte das zum einen bei mir.

00:08:59: Mein Bruder hat das mal gemacht, also was du gerade gesagt hattest für einen Wochenende oder für eine Woche mal das Handy wirklich weggelegt.

00:09:05: Und er hat da ganz anders auch die Sachen verarbeitet und auch im Alltag ist der ja ganz anders damit umgegangen.

00:09:11: Das fand ich wirklich beeindruckend wie viel dann die digitalen Endgeräte beziehungsweise Social Media doch ausmachen.

00:09:20: Ich glaube, es ist ganz schnell auch.

00:09:21: Man greift zum Handy oder hat noch zwei Minuten bis man los muss und ist dann auf Instagram unterwegs guckt hier, guckt da, schnappt nochmal das Neuste auf.

00:09:31: Das sind ganz viele Augenblicke die man vielleicht sinnvoller nutzen könnte wo man denkt oh shit ich hätte jetzt auch die Zeit noch mal eben nutzen können.

00:09:37: keine Ahnung abwaschen Müll rausbringen Haushalt was einem so auffällt wenn man irgendwie drei Sekunden Zeit hat und mal rechts und links guckt.

00:09:45: Wie ist es denn so angenommen, es gäbe kein Social Media?

00:09:48: Wir versetzen uns jetzt mal in eine Welt ganz weit weg von unserer Realität vielleicht.

00:09:54: Wie würde das Gemeindeleben wohl funktionieren?

00:09:56: oder auch eben die EU als evangelische Jugend Eulenburg ohne Social Media?

00:10:03: Also es spielt ja schon eine Rolle.

00:10:05: Viele Events werden beworben, Eindrücke werden geteilt, dass Jugendliche darauf aufmerksam werden was vielleicht die evangelische Jugend macht, was die Gemeinde macht abseits von den klassischen zehn Uhr Sonntagsmorgen-Scottesdiensten, die vielleicht nicht so das attraktivste Format sind für sechzehnjährige wenn sie den Samstagabend noch los waren?

00:10:24: Also

00:10:25: ich

00:10:26: denke der Glaube an sich würde schon funktionieren weil man da dann ja auch differenzieren solche Zwischenglaube und eben der Institution Kirche sag ich mal, auch jetzt in Bezug auf die EU.

00:10:37: Weil ja einfach viele junge Menschen natürlich nicht... Also es sind nicht mehr so viele jungen Menschen in der Kirche wie vor ein paar Jahren.

00:10:44: heißt sie aber nicht dass menschenautomatisch oder junge Menschen automatisch weniger religiös sind nur dann eben diese Spiritualität anders suchen und vor allem digitaler auch suchen.

00:10:55: Da haben wir eben als EU dann die Chance durch diese digitalen Angebote, die es jetzt in dem Szenario nicht geben würde.

00:11:02: Wir wären weniger sichtbar und könnten auch weniger mit anderen Menschen connecten – sei's jetzt in unserer Zielgruppe oder eben auch andere Landeskirchen, anderen Menschen, Akteure innerhalb der Kirche oder außerhalb der Kirch.

00:11:13: Also an Sicht der Glaube würde, denke ich schon funktionieren und bestehen bleiben, allerdings an sehr großer Reichweite verlieren.

00:11:26: Okay, in dieser Welt gibt es ja kein Social Media.

00:11:28: Aber nein!

00:11:29: Also natürlich würde Glaube auch ohne Social Media existieren.

00:11:34: Glaube braucht kein Social-Media aber wir verlieren Sichtbarkeit Wir merken das.

00:11:40: durch unsere Onlinearbeit erreichen wir einfach völlig andere Leute weit über die Kirchengemeinde hinaus und Vielleicht ist es der Erritationsmoment.

00:11:51: Guck mal, da steht jemand so was komisches Schwarzes an!

00:11:54: Was ist das eigentlich?

00:11:55: Solche Eritationsmomente habe ich manchmal auch wenn ich irgendwelche anderen Videos sehe von etwas, was mir fremd ist.

00:11:59: aber vielleicht catcht das ja jemanden und er wird erstmal aufmerksam und guckt mal okay die posten ja noch andere Sachen oder reposten wir's von dem um den und kriegen Zutritt in eine Welt, die vielleicht fremt ist.

00:12:12: Und das finde ich find' ich ne ganz große Stärke weil das so barrierearm

00:12:17: is Und einfach auch die Einflüsse oder den Input, den man durch andere kriegt.

00:12:23: Der kann ja auch sehr stark bereichern, finde ich also gerade so wenn man jetzt mal interreligiös guckt und so weiter.

00:12:29: Also auch Connections, die aufgebaut werden können zu anderen Gemeinden, zu anderen Religionen, Glaubensgemeinschaften... Ich weiß nicht seid ihr da irgendwie unterwegs?

00:12:40: Es ist ja

00:12:41: immer so, wie man seine Schwerpunkte legt.

00:12:42: Wir wohnen im katholischen Oldenburger Minsternand.

00:12:44: natürlich machen wir mit den Katholischen Gechengemeinden viel.

00:12:47: Also haben jetzt heute wieder eine ökumenische Feier gehabt und dann posten wir das natürlich zusammen.

00:12:52: Zielte deine Frage da

00:12:53: drauf?

00:12:54: Ja auch also genau.

00:12:55: ich weiß dass die EO ja auch hin und wieder mal

00:13:00: Austauschstreffen

00:13:00: hat.

00:13:01: Ja Austauschtreffen zum einen aber natürlich dann auch so Kooperationsveranstaltungen oder einfach bundesweite seminare oder dann eben auch gremien die dann eben tagen wo man dann merkt okay hier könnten wir jetzt ja mal ein wheel drehen oder uns zum einen natürlich vernetzen aber zum anderen dann auch einfach dadurch connecten dass man zusammen irgendeinen TikTok-Trend nachmacht, wo man sich total affig bei fühlt.

00:13:27: Aber dann trotzdem Spaß dabei hat und Zusammenspaß dabei hat.

00:13:31: Und das ist ja auch am Ende das was die Menschen erreicht.

00:13:35: Zurzeit sieht unsere Social Media Arbeit so aus dass es Social Media aus unserem Gemeindeleben ergibt.

00:13:41: Wir gucken manchmal gezielt aber können wir jetzt vielleicht noch mal etwas zu Ostern oder so posten?

00:13:47: Es ist ja irgendwie immer im Kontext mit entweder, was wir jetzt gerade in unseren Gottesdiensten feiern oder im großen christlichen Kirchenjahreszyklus drin.

00:13:56: Also es entsteht selten etwas, das wir nicht an unserem gemeinen Kontext knüpfen.

00:14:05: Ja!

00:14:05: Das ist ja auf jeden Fall schon viel, was ihr hier jetzt gerade so ein bisschen erzählt habt.

00:14:09: Wir sind ja schon mitten drinnen im Thema um jetzt so'n bisschen ... Einmal einen kleinen Cut zu setzen, bevor wir gleich den zweiten Themenblock aufmachen.

00:14:17: Gehen

00:14:17: wir in die Entweder-Oder-Frage runde?

00:14:19: Pia, wir starten mit dir!

00:14:21: Also...

00:14:23: Gleich ganz schnelle Entscheidungen ohne Großnachdenken.

00:14:27: Kaffee oder Tee?

00:14:29: Dammarkarnowal oder Stoppelmarkt?

00:14:31: Und Dammorkarnowall?

00:14:33: Oh

00:14:33: das tut weh!

00:14:36: Wir sind schon sehr nah an Dammu

00:14:37: dran.

00:14:38: Instagram oder TikTok?

00:14:40: Im Gottesdienst erste oder letzte Reihe?

00:14:43: Mitten drin.

00:14:44: Konfis- oder junge Erwachsene?

00:14:46: Hm, beides!

00:14:48: Das geht nicht.

00:14:48: Ich bin ja schlecht.

00:14:50: Nein, Konfies ich.

00:14:53: Okay das

00:14:54: hast du ganz

00:14:54: gut gemeistert Lea.

00:14:57: Instagram oder TikTok?

00:14:58: Instagram Kaffee oder Tee

00:15:00: auf jeden Fall auch Kaffees

00:15:02: im Gottesdienste erst oder letzte reihe

00:15:05: kommt darauf an um welche Uhrzeit die ich da habe aber tendenziell natürlich erste Reihe

00:15:11: Zoom-Meeting oder Face to

00:15:12: face?

00:15:14: Gitarre oder Querflöte?

00:15:17: Querflüter.

00:15:18: Okay,

00:15:19: sehr gut!

00:15:19: Ihr habt gemerkt so ein paar wordsbezogene

00:15:22: spezifische

00:15:22: Fragen habe ich damit reingebaut aber ihr habt das beide

00:15:28: gut

00:15:28: gemeistert.

00:15:28: auf jeden Fall

00:15:30: nachdem

00:15:31: wir eben schon über Social Media gesprochen haben und unseren Englauben so ein bisschen ohne Social Media betrachtet haben.

00:15:37: Wollen wir nun mal schauen, wie denn beides vielleicht den Weg zueinander finden kann?

00:15:41: Was würdet ihr dann sagen?

00:15:43: also die evangelisch-lutterische Kirche in Oldenburg ist ja doch auch flächentechnisch recht groß

00:15:49: von Willemshafen

00:15:51: und eine Insel,

00:15:52: die wir

00:15:52: haben bis hin runter nach Neuenkirchenförden in den Kirchenkreis Oldenburger Minsterland.

00:15:58: Wie

00:15:59: wichtig es in so einer flächendeckenden

00:16:01: Kirchenstruktur

00:16:02: oder Kirchengroße viel mehr

00:16:04: auch

00:16:06: Social Media vielleicht, zur Vernetzung zum Kontakt halten.

00:16:10: Naja ist ja schon wichtig also es macht vieles einfacher.

00:16:14: Also gerade wir im Oldenburger Minsterland sind ja ein Flächenkirchenkreis und regionalisieren uns gerade sehr arbeiten in den Entwicklungsräumen zusammen und probieren da auch gerade total viel aus bis für eigene was App-Channels machen, wo wir jetzt in der Region immer Veranstaltung bewerben und so etwas.

00:16:31: Und wir merken das läuft.

00:16:32: also die Leute natürlich kommen hier nicht zu jedem Sonntagsgottesdienst aber wenn was besonderes ist... Jetzt hatte Lone gerade eine Kreativzeit, wo im Gottesdienst kreativ gearbeitet wurde mit Handwetterringen und Aquarell.

00:16:45: Mit schöner Musik.

00:16:45: dann kommen die Leute auch und da ist es halt super dass wir das viel breiter bewärmen können als es vorher gemacht wurde, wo's wirklich nur in der Kirche im Gemeinde beworben wurde.

00:16:54: Ja, wir als Jugendverband der Landeskirche haben natürlich genau das in Anführungszeichen Problemen was du angesprochen hast.

00:16:59: Also es ist einfach eine riesengroße Fläche mit sehr sehr vielen jungen Menschen und sehr sehr viele coolen Veranstaltungen eben auch die dann stattfinden und Wir versuchen dass vom Vorstand vor allem Auch so zu lenken beziehungsweise auch von öffentlichkeitsarbeiter präsent zu sein damit auch wir Von den kirchengemeinden Kirchenkreisen eben diese veranstaltungs hinweise bekommen und viel mehr.

00:17:22: dann auch die Bilder danach, also wie es wirklich vor Ort aussah und das finde ich immer sehr beeindruckend.

00:17:31: Die Tendenz ist jetzt steigend wenn wir dann bei vielen Sachen verlinkt werden dass wir dann eben auch zeigen können so sieht die Arbeit in Willemshafen aus, so sieht der Arbeit in Lohne aus so sieht es direkt in Oldenburg statt aus.

00:17:41: also dass wir da versuchen irgendwie alle Kirchenkreise alle Kirchengemeinden unter einen Hut zu bringen und das ist eine Herausforderung das auf jeden Fall so

00:17:49: Definitiv.

00:17:51: Würdet ihr dann sagen, da ist noch ein bisschen Luft nach oben?

00:17:54: Oder sind wir da vielleicht auch schon Vorreiter?

00:17:58: Hallo!

00:17:58: Luft nach Oben ist ja überall also

00:18:01: kommt

00:18:01: auf einen Geserve uns professionalisieren wollen.

00:18:04: Also ich kriege jetzt einen Stellenanteil im Oldenburger Ministerland von twenty-fünf Prozent und versuche da einen Instagram Kanal aufzubauen der unseren Kirchenkreis abbildet.

00:18:15: Ich bin da jetzt gerade erst in der Startphase.

00:18:18: Ich versuche da natürlich mit der Arbeitszeit, die ich habe genau die Menschen zu zeigen.

00:18:24: Die Kirche ausmachen und ich glaube das kriegt ihr mit eurem EO-Kanal auch ganz gut hin Und der Kirche Oldenburg Kanal ist ja auch dass er viel rumreißt und viel aus den Gemeinden zeigt.

00:18:36: Danke erst mal und ich würde dir da auch zustimmen.

00:18:39: also wir machen auf jeden Fall auch was.

00:18:41: Also ich spreche jetzt hier für die EU einmal also für den Account.

00:18:45: Wir machen auf Jedenfall etwas und wir sind auch sehr motiviert.

00:18:48: Es ist einfach nur, wie du ja auch dann impliziert hast.

00:18:52: Sehr sehr viel Arbeit auch und das in Anführungszeichen.

00:18:56: Problem ist halt auch dass es oft an ein paar Personen eben hängt In Anführung Zeichen und Dass auch eben eine riesengroße Zeitfaktor eben ist Und Dann können die Person noch so motiviert sein.

00:19:12: Wir versuchen da momentan auch einen Konzept mehr hinterzustecken Auch langfristig gedacht damit wir einfach noch mehr dieses technische Know-how bekommen, wie wir dann eben Zielgruppen wirklich erreichen können.

00:19:24: Wie wir das auch klug verteilen können dass es nicht von Personen einzeln abhängig ist sondern wir diesen digitalen Raum auch bestmöglich nutzen können.

00:19:35: Ja sehr spannend.

00:19:36: also ich gebe dir natürlich recht Luft nach oben ist überall aber ich glaube gerade der Kirche Oldenburg Kanal ist ja auch so ein bisschen Schnittsteller.

00:19:43: also der repostet ziemlich viel und zeigt Tatsächlich die Landeskirche einfach gut ab meines Erachtens, was ich so mitbekomme.

00:19:51: Und ich glaube dass wir da auf einem guten Weg sind auch dann Stellenanteile zu vergeben für diese Arbeit weil ich glaube also ich würde behaupten es wird immer wichtiger und du hast es ja auch gesagt gerade das Oldenburger Münsterland als Flächenkirchenkreis.

00:20:04: Kommunikationsplattformen sind da einfach unfassbar wichtig, weil die Kooperationen ja auch davon leben teilweise.

00:20:11: Was würdest du denn sagen?

00:20:13: Du hast es ja eben auch schon so ein bisschen angeschnitten, wie wichtig das in der EU ist.

00:20:16: Dass das so ein bißchen abgebildet wird was da abgeht

00:20:20: Ja also bei uns in der EOS ist halt vor allem deshalb wichtig weil unsere Zielgruppe ja primär in den digitalen Räumen unterwegs ist nochmal mehr als vielleicht in der Kichengemeinde.

00:20:32: Wir konkurrieren ja im Prinzip mit ganz vielen anderen Angeboten und da brauchen wir eben auch so einen ich sag mal Alleinstellungsmerkmal bzw

00:20:41: eben

00:20:42: die Relevanz.

00:20:43: Warum sollte man sich jetzt mit uns unbedingt befassen, wenn man noch so viele andere Möglichkeiten hat?

00:20:48: Deswegen vor allem auch bei den schwindenden Mitgliederanzahlen der Kirche wäre es nicht sehr förderlich, wenn wir eben die digitalen Räume nicht nutzen, obwohl wir ja offensichtlich die Relevanz davon sehen.

00:21:03: Ja du hast es gerade schon angesprochen!

00:21:06: Die Schrumpfung ist ja immer wieder Thema.

00:21:10: Wie wichtig oder seht ihr das Social Media als Chance für die Kirche vielleicht auch, um da Menschen zu halten?

00:21:18: Ist immer ein doofes Dover Ausdruck finde ich.

00:21:19: Aber ja, vielleicht ehrenamtliche Zugewinnen und zu Begeistern für das Leben in Kirche, Ingemeinde im Jugendverband.

00:21:28: also Die Arbeit mit Social Media wird jetzt nicht die große Kertwende machen.

00:21:33: aber dass was der große Vorteil von Social media ist Und das ist ja auch genau das wie kirche funktioniert Es wird Bindung geschaffen, man ist nahbar.

00:21:40: Man kennt Gesichter und kann so noch mal ganz anders den Kontakt sei es zur Ortskirchengemeine oder zu Pfarrer XY, denen ich von irgendeinem Riel kenne und den ich cool finde der immer gute Sachen sagt das da halt eine Bindung entsteht und das geht über die Ortsgemeinde hinaus.

00:21:59: und also wir erleben das tatsächlich in unserer Gemeinde Arbeit schon.

00:22:03: Wir gewinnen neue Leute dadurch.

00:22:05: Aber es ist jetzt nicht so, dass Social Media auf einmal da eine große Trendwende sein wird.

00:22:12: Was aber ganz interessant ist, wir erreichen eine Zielgruppe die wir sonst in der klassischen Gemeindearbeit überhaupt nicht erreichen und zwar sind das die Leute zwischen thirty-fünf fünfzig.

00:22:22: Das ist unsere Hauptzielgruppe also quasi auch unser Alter.

00:22:25: Und wenn man Gottesdienststatistiken sich anguckt, die gehen nicht in den Kirchen, aber die haben total viel Interaktion bei uns.

00:22:32: Die gucken sich Gebete an, Segen

00:22:34: an...

00:22:36: Und finden da irgendwie ihre Themen?

00:22:38: Das finde ich ein ganz, ganz großen Gewinn.

00:22:41: Ich find den Punkt mit der Bindung was du gesagt hast wirklich sehr, sehr relevant weil vor allem auch bei uns ja nach der Konformation und dann eben der Juleikerschulung vor allem dann ja auch so'n kleines Loch ist wo man ja gut einhaken kann um die motivierten Ehrenamtlichen zu binden, indem man eben Gesichter zeigt.

00:23:02: Das macht halt auch viel niedrigschwelligere Angebote wenn du wirklich weißt das sind Personen außerhalb von meiner Küchengemeinde und dass man dann auch weniger Angst vielleicht hat sich in andere Städte zu begeben vor allem als junger Mensch wenn man vielleicht aus einem sehr flächenden großen Kirchenkreis kommt.

00:23:22: also ich komme ja selber aus dem Kichenkreis Delmhorst Oldenburg Land Damals war das schon auch ein Problem und ein Ding, wo man dann eben hinfährt.

00:23:32: Und natürlich auch wie man dahin kommt aber primär auch dass man da eben keine Leute kennt und ich weiß worauf man sich einlässt.

00:23:37: Aber wenn wir dann Bilder transportieren von Veranstaltungen Dann hat man viel mehr Bezug zu den Angeboten und zu den Menschen obwohl man noch gar nicht mit dabei war.

00:23:55: Ich finde man schafft einen weiteren spirituellen Raum, der digital stattfindet.

00:24:02: Also Beispiel... also nach der Konfirmation sehen wir unsere Konferenten dann erstmal ja eigentlich nicht wieder.

00:24:08: Jetzt mittlerweile werden Sepaten oder sowas.

00:24:11: Das sind jetzt so die ersten Wiederkontaktflächen.

00:24:12: aber ich poste in der Story häufig mal irgendwie das irgendwie ein Gebet oder dein Anliegen dass sie in den Fragesticker was antworten können Und da melden sich auch Ex-Konfis zu Wort.

00:24:25: Die sind jetzt sechzehn und haben ihre Lebensthemen... ...und schreiben auf einmal ein Gebet!

00:24:30: Und der denke ich also, die Relevanz ist ja da und ich sehe sie zwar nicht face to face aber Sie können trotzdem mit Ihren existenziellen Themen das was sie traurig macht, was sie glücklich macht Das teilen sie aber trotzdem.

00:24:45: Also das teilen wir anonym Aber sie teilen es und das finde ich ganz großartig

00:24:50: Schafft ja auch gewisse, also eine gewisse Plattform zur Verbundenheit trotzdem.

00:24:54: Wenn auch nicht so fest dass man sagt ich bin ehrenamtlich aktiv in dieser Kirchengemeinde nach meiner Konfirmation aber zumindest ich habe noch ne Verbindung zu meiner Kirchen Gemeinde und ich hab dann doch irgendwie das Gefühl dass ich irgendwie dazugehöre wenn auch vielleicht eben nicht als Ich bin super eng mit meinen Pastoris Und komm da jede Woche zum Event

00:25:12: Ja genau

00:25:14: Und vielleicht nochmal dazu du bist ja dann auch erreichbar für die Menschen weil wenn ich mir das jetzt so vorstelle frischer Konfi die Wahrscheinlichkeit, dass die Personen dann irgendwie bei dir vom Fahrbüro klingeln und mit dir über irgendwas sprechen wollen oder dir dann Gebeten schicken.

00:25:33: Da ist Social Media ja auch eine riesengroße Chance, dass man auch diese Rückkopplung nochmal wieder hat.

00:25:38: Das finde ich echt cool!

00:25:40: Ich find's vor allem cool das mal zu hören.

00:25:41: Das sind ja so ein bisschen die Hoffnungen, die man hat wenn man Social Macht oder das ein bisschen anstößt in der eigenen Gemeinde, aber dass es wirklich klappt weiß man ja nie so richtig.

00:25:50: Da finde ich das jetzt ganz cool, das tatsächlich mal zu hören, dass es einfach auch funktioniert.

00:25:54: Welche Reaktion?

00:25:55: Also Pia du hast es eben schon so ein bisschen angeschnitten.

00:25:57: kommen denn außer Gemeinde oder auch außer eher so ein bissel zu Social Media?

00:26:02: eher seid ihr also seit kurzem dabei ist auch nicht ganz richtig schon auch ein bisschen länger dabei.

00:26:09: Es ist ja erst mal ungewohnt, dass eine Kirchengemeinde so aktiv Social Media betreibt.

00:26:13: Das ist ja noch lange nicht irgendwie die Regel.

00:26:17: Kommt da Reaktion oder sind alle so, oh ja macht man euer Ding?

00:26:21: Passt schon!

00:26:22: Nein, da kriegen wir eigentlich schon sehr viel Reaktionen drauf.

00:26:25: also das... Also wir sind ne kleine evangelische Kirchengemeinde in einem katholisch geprägten Ort aber gerade durch die Social Media Arbeit sind wir natürlich total bekannt auch über den Ort hinaus und Wir wundern uns manchmal, wie wir wahrgenommen werden.

00:26:41: Auch wenn ich gerade mal ... Ach ja, guck, mach grad eine Story von ... Weiß ich nicht, ich laufe hier irgendwo hin und drei Tage später werd ich drauf angesprochen.

00:26:49: Und ich

00:26:49: denk so, hm?

00:26:50: Okay!

00:26:52: Jetzt also... Ich wundere mich tatsächlich immer doch, wie groß die Wahrnehmung dadurch ist.

00:26:57: Aber kriegt ihr da auch positive Resonanz?

00:26:59: oder gibt's Leute, die

00:27:00: sagen,

00:27:01: ach, find ich total ... Doof, dass ihr das macht.

00:27:04: Nein gar nicht!

00:27:05: Manchmal natürlich wenn man irgendwie zu sehr seine Meinung gezeigt hat irgendwie oder sowas, aber das ist das normales Social Media Ding, dass du dann irgendwann einen online Kommentar kriegst auch nicht face to face.

00:27:16: also wenn man sich face-to-face sieht denn es ist wirklich nur meistens begeistert.

00:27:21: mittrag guckt jetzt habe ich auch endlich wieder ein zugang zur kirche gefunden.

00:27:25: Wie ist das mit in der EO dein erleben?

00:27:29: Also erst mal zu den positiven Rückmeldungen, da kann ich mich auf jeden Fall auch anschließen.

00:27:33: Ich finde es auch immer ganz spannend wer dann auch so die Stoys liked oder wer sich beteiligt bei irgendwelchen Umfragen und da hat man dann eben trotzdem also worüber wir gerade gesprochen haben diese Verbundenheit von Leuten vielleicht schon längst weggezogen sind, die dann trotzdem natürlich Stoies verfolgen und dann auch nochmal Kommentare dalassen oder so.

00:27:52: das finde ich immer echt sehr schön.

00:27:58: Also vor allem in den letzten paar Jahren, weil davor haben wir es so ein bisschen aus den Augen verloren.

00:28:03: Haben wir halt wirklich auch gute Resonanz bekommen?

00:28:06: Auch wenn wir dann mal so alberne Sachen gemacht haben beziehungsweise gerade, wenn wir die albernen Sachen gemacht habe, die dann nochmal eher in die jüngere Zielgruppe gehen da haben wir auch wirklich echt schöne Rückmeldungen bekommen.

00:28:19: aber jetzt kommt das.

00:28:20: Aber haben wir natürlich auch negative Kommentare oder Direkt Nachrichten bekommen vor allem in Bezug auf die politischen Themen, würde ich sagen.

00:28:29: Also beispielsweise bei den CSDs wo wir uns das letzte und dieses Jahr auch wieder beteiligen werden da haben wir sowohl von christlichen Accounts aber vor allem auch rechten Account oder beides zusammen

00:28:44: auch

00:28:45: unschöne Kommentare bekommen bis hin zu Drohungen usw.. was man natürlich auch managen muss.

00:28:52: Und da sind wir wieder bei dem Punkt von am Anfang, dass es dann eben auch herausfordernd ist vor allem als ehrenamtliches Team.

00:29:01: aber wir machen das dieses Jahr genau so und noch mal ein bisschen mehr.

00:29:04: also das bestärkt einen dann auch, dass auch wenn's polarisiert, dass man da auch einen guten Job eben am Ende macht.

00:29:12: Ich glaube da sind ja schon bei der großen Kehrtseite von Social Media angekommen.

00:29:17: Wenn man das intensiv betreibt, dann wird es auch schwierig.

00:29:19: Dann kommen negative Nachrichten und muss ein Community-Management anfangen.

00:29:24: Das ist sehr kräftig sehrend und braucht Zeit und Energie.

00:29:29: Da weiß ich auch ... Das schafft man nebenher nicht einfach so.

00:29:33: Community Management ja sowieso eigentlich um eine Relevanz zu behalten, dass du dann auch ... täglich eigentlich Stories machen muss und dann auch auf Kommentare eingehst.

00:29:44: Also es schreiben dann ja auch Leute Kommentare, dass man da drauf antwortet das liked aber natürlich auch bei den negativen Sachen.

00:29:50: ich weiß das zum Beispiel noch als ich also das gerade mit den csts erzählt hatte.

00:29:55: Ich bin dann auf dem Weg zur Arbeit mal eben kurz vor meiner arbeit an der seitenstraße gefahren Und habe dann so welche kommentare gelöscht weil die dann ja eben auch nicht da ewig lang stehen können Beziehungsweise dann natürlich auch drauf eingegangen bei manchen, aber nur weil es ein Stück weit auch gefährlich ist.

00:30:12: Vor allem auch wenn man sie den Gesicht dazu zeigt und das ist halt eben eine Sache, dass muss man sich bewusst machen, wenn man das macht.

00:30:21: Ja genau!

00:30:21: Das ist so'n Vierundzwanzig Sieben-Job.

00:30:22: Also ich merke das auch, wenn ich jetzt gerade nicht irgendwo mit unseren Kindern bin oder komme was... Ich möchte keine Arbeit haben, wenn mich jetzt mit meiner Familie unterwegs bin.

00:30:33: Aber das muss man dann auch gut Schauen, wie man das dann diese Gradwanderung hinbekommt.

00:30:39: Ja und wie man es auch zum privaten Trend vor allem auch bei Social Media.

00:30:43: weil was du gerade gesagt hattest dann liegt man abends vielleicht noch im Bett, scrollt ein bisschen und sieht dann Trend und denkt sich Boah Mensch das können wir ja vom Vorstand gut machen und dann schickt man das in eine Chatgruppe rein

00:30:53: und dann

00:30:54: sind alle anderen auch noch wach.

00:30:55: und dann überlegt man dann doch wieder Real Ideen und sagt ach dass können wir nur bei der nächsten Vorstandsitzung machen.

00:31:00: also diese Trennung einzuhalten, das finde ich sehr herausfordernd.

00:31:08: Ja, wenn auch Spaß

00:31:10: macht.

00:31:10: Entschuldigung bitte.

00:31:12: Man hat halt viel in so einem Sissieben irgendwie Zugriff drauf und den nutzt man dann ja auch manchmal gerne.

00:31:19: Ihr

00:31:19: habt es eben schon ein bisschen angeschnitten dass einfach Social Media nicht nur Vorteile hat und positive Seiten sondern das Ganze natürlich auch eine Die Kehrseite der Medaille mit sich bringt diese Arbeit.

00:31:31: Würdet ihr sagen, dass das dann teilweise auch störend ist für den Glauben?

00:31:35: Für das Spirituelle sag ich mal?

00:31:37: Für eigentlich was ja halt geben soll?

00:31:40: Was ja stärken soll im Grunde?

00:31:44: Naja... Es ist ja ein sehr komplexes Thema, gerade weil es die Szene der sogenannten Quest-Flancer gibt.

00:31:55: Die wirklich in die rechte Richtung abdriften mit AfD-Untersstützung und das dann mit den christlichen Glauben versuchen zu begründen.

00:32:06: Und ich habe Confies!

00:32:08: Die suchen wirklich Halt.

00:32:12: Die Jugendlichen sind offen und sie suchen natürlich

00:32:15: auch

00:32:15: im Internet Instagram, TikTok, was weiß ich wo überall.

00:32:20: Und die kommen dann so leicht an solche Leute dran und hören das unrefliktiert.

00:32:26: Da muss ich manchmal echt auf Klärungsarbeit leisten.

00:32:29: Das ist echt schwierig.

00:32:31: Natürlich versuche ich auch meine Themen zu setzen und meinen Standpunkt immer zu geben aber das ist schon sehr schwierig ja.

00:32:43: Da stimme ich dir auf jeden Fall zu!

00:32:44: Ich habe auch wie du direkt an die Questfluencer gedacht Und ich habe auch das Gefühl, dass einfach bzw.

00:32:54: junge Menschen nutzen ja den digitalen Raum nochmal viel eher und da ist eben diese Meinungsbeeinflussung noch mal viel deutlicher gegeben was dann natürlich dazu führt, dass du diese Aufklärungsarbeit leisten musst.

00:33:07: Ich hab so ein bisschen den Eindruck, dass Questfluencer viel früher verstanden haben diesen Raum für sich zu nutzen Und mir ist das schon ganz häufig aufgefallen, dass es sehr viele Questfluencer gibt die das natürlich auch nicht dumm machen.

00:33:21: Also die nutzen dann Social Media Strategien zum Beispiel oder auch ganz bewusst gesellschaftliche Klischees und auch ganz unterschwellige Angebote, dass man gar nicht am Anfang realisiert was man da überhaupt konsumiert.

00:33:37: Da sehe ich als ganz große Chance und Notwendigkeit eigentlich dass wir als Jugendverband oder als Kirche, oder als kirchengemeinde auch dahingehend Kontra geben.

00:33:50: Das ist nicht einfach und das ist ein Stück weit auch riskant weil es polarisiert und da sehe ich auf jeden Fall noch Potenzial und wir wollen das tatsächlich auch beim Vorstand nochmal angehen, dass wir da mit guter Begleitung aufgrund der vorhin thematisierten Themen eben reingehen können.

00:34:10: Ich finde, das ist ein total schwieriges Thema weil ich auch selber merke dass es die Accounts teilweise total professionell gemacht und haben eine ansprechende Ästhetik

00:34:21: und

00:34:23: auch mir fällt es schwer zu unterscheiden.

00:34:26: Ist da jetzt irgendwie noch ne Gesinnung hinter?

00:34:30: oder kann ich da jetzt eins zu eins zustimmen denken ach ja das ist jetzt was was mir gut tut?

00:34:36: Und das könnte ich auch eins zu eines weiter empfehlen.

00:34:39: Und das sind ja nicht nur dann eben christliche Themen, mit denen gelockt wird.

00:34:43: Also das sind wirklich gesellschaftlich ganz alltagstaugliche Themen.

00:34:49: Dann schminkt man sich nebenbei und erzählt dass man sich seinem Ehemann unterordnen muss damit man eine christliche Ehe führen kann.

00:34:59: Das meinte ich halt, dass es wirklich schlau gemacht ist natürlich auch mit Strategie auch so niederschwellig, dass man jetzt nicht direkt abgeschreckt ist und sagt oh Gott was erzählen die denn da?

00:35:11: Das like ich auf gar keinen Fall.

00:35:13: Sondern das man natürlich auch sich das Video anschaut und mit dem Account interagiert, was ja alleine schon ein Gewinn für diese Menschen dann eben ist.

00:35:22: Ja wir sind da schon so bisschen jetzt reingerutscht in die Gefahren durch den Input von Social Media mal jetzt ab von Accounts wo man vielleicht sagt, das sind jetzt nicht die Waren folgt und leigt und interagiert, seht ihr da noch mehr Sachen wo ihr sagt oder muss man vielleicht vorsichtig sein und aufpassen dass das keine Überhand nimmt?

00:35:44: Was schon auch eine schwierige Sache ist, dass es halt sehr oberflächlich ist.

00:35:48: Also wenn ich weiß, dass sich ein erfolgreiches Ried haben möchte dann müssen die ersten drei Sekunden sitzen.

00:35:54: Und genauso kommt ja auch das Polarisierende.

00:36:01: Viele Theologische Themen werden dadurch halt auch einfach flach, weil du gar nicht die Möglichkeit hast, in den Tiefen zu gehen.

00:36:07: Ich sehe das an unseren Insights.

00:36:09: da kann man schauen wie lange haben sich die Leute was angeguckt?

00:36:12: und nach zehn Sekunden ... Das ist schon wirklich, es sind ja Ewigkeiten wenn sich jemand zehn Sekunde lang ein Video anguckt ne?

00:36:18: Also das muss man wirklich schon ganz steil gehen

00:36:22: Und das meinte ich vorhin zum Beispiel auch Was wir uns jetzt als Vorstand so auf die Agenda geschrieben haben dass wir dann trotzdem versuchen irgendwie unsere Botschaft

00:36:31: nicht

00:36:32: zu verlieren, weil das finde ich so aus.

00:36:35: Ich sag jetzt mal Amateur Content Creation Perspektive teilweise herausfordernd beziehungsweise gefährlich dass man eben nicht diese Perspektiven dafür verliert.

00:36:47: okay warum mache ich das überhaupt?

00:36:48: was wollen wir rüberbringen?

00:36:50: und ich sage nicht dass man jetzt keine gar keinen Albernen Reels mehr posten soll weil man da vielleicht auch ein Stück weit dann eben Sichtbarkeitschaft Ja, in irgendeiner Art und Weise dann ja auch so Grundsatzfragen oder theologische Botschaften mit einbringen könnte.

00:37:04: Aber es ist natürlich trotzdem Herausforderung und braucht doch irgendwie eine Basis und einen Konzept dahinter, dass man sich nicht eben total selbst verliert und nur denkt okay ich muss jetzt hier Content produzieren und das muss gut sein die ersten drei Sekunden müssen sitzen Ich muss jeden Tag drei Stories machen und so Dass man eben nicht in diesen Strudel kommt und nur noch Content produziert für den Content sondern dass man Content in Anführungszeichen nebenbei produziert, nicht um zu verharmlosen wie viel Arbeit das ist sondern, dass man eben versucht dieses Analogins Digitale zu bringen und nicht auf Krampfversuch digitale Angebote zu schaffen.

00:37:43: Und es ist aber vielleicht auch so ein Plattformding.

00:37:45: also wir nutzen noch WhatsApp da haben wir einen Kanal und haben jetzt gerade eine Aktion wo wir das sieben Wochen lang jeden Morgen einen Impuls versenden Wirkt ganz anders, das lesen die Leute in Ruhe.

00:37:59: Die lesen sich Texte durch also... Das machen wir jetzt schon ein paar Jahre und es hat nach wie vor Zulauf.

00:38:06: und dass es irgendwie so schön gewinnen bringt weil ich merke da kann man einfach nochmal ganz anders und tiefer irgendwie arbeiten.

00:38:15: Vielleicht dazu ergänzt sind auch WhatsApp ist da ja auch eher so, vor allem bei jungen Menschen eher die Kommunikationsplattform und nicht so eine Unterhaltungsplattform.

00:38:25: Und viele junge Leute informieren sich aber

00:38:28: auch

00:38:29: auf YouTube

00:38:30: v.a.,

00:38:31: mich hat es verwundert als ich mich vorbereitet habe wie viele Menschen tatsächlich noch YouTube benutzen, v. a. auch täglich, aber auch mehrmals die Woche um dann eben Informationen aufzugreifen.

00:38:43: Wenn ich jetzt mal überlege ... sehr, sehr wenig YouTuber die eben von ihrem Glauben erzählen oder dann Vlogs aus der Kirche machen.

00:38:52: Oder so aus dem Gemeindeleben.

00:38:54: also da finden wir auch finde ich relativ wenig statt muss ich sagen TikTok und Instagram noch mehr als Unterhaltungsplattform.

00:39:03: aber denn diesen Background zu haben und dieses Fundament um dann auch wirklich andere Kanäle gut bespielen zu können das ist schierig finde ich.

00:39:12: Das finde ich spannend!

00:39:13: Da überlege ich mal weiter drüber.

00:39:15: Das sagt Bescheid, wir können auch gerne noch Cooperation

00:39:17: machen.

00:39:19: Perfekt!

00:39:20: Ja bevor wir jetzt gleich ins Fazit starten dürft

00:39:24: ihr

00:39:24: beiden nochmal ich habe euch ja in der Vorbereitung schon so ein bisschen angeteasert Der Fun Fact aus Partywissen oder der Lifehack aus eurem Expertinnenbereich da dürfte ihr jetzt nochmal den Höhrenden des Podcasts hier was mit auf den Weg geben.

00:39:41: Das fand ich ganz schwierig.

00:39:43: Ich habe überlegt und hab gedacht, also... ...ich kann ja so gut planen wie ich will!

00:39:46: Der Algorithmus macht es manchmal echt noch mal völlig anders.

00:39:49: Wir haben letzte Woche echt in einem Video, da haben wir ganz lange dran gesessen wo Christoph im Videospiel reingepiehen wird und sowas ist total schlecht gelaufen.

00:39:55: So wester habe ich fünf Sekunden gefilmt wie ich einen Knopf von einer Glocke drücke und bin viral gegangen.

00:39:59: Also das ist unglaublich!

00:40:02: Echt?

00:40:02: Also manchmal fasse ich es echt nicht

00:40:05: Da schließe ich mich auf jeden Fall an.

00:40:08: Ich fand es auch sehr, sehr schwierig irgendwie ein Lifehack-Funfact für eine Party oder so rauszusuchen und hab mir dann mal Beratung geholt und ich habe so ne kleine Story vielleicht die auf Partys lustig wäre.

00:40:21: Einige Vorstandsmitglieder von uns waren dieses Jahr im Januar in Hannover zum Jugendpolitischen Bildungsseminar der AEJ und AGLJV Und da hatten einige aus verschiedenen Landeskirchen dieses Lush-Live-Video zu machen, wo man eben zu diesem Song tanzt und auch ganz viel tänzerisches Knowhow dafür benötigt.

00:40:44: Und ich war die Kamerafrau und hatte auch sehr viel Spaß – das habe ich auch unterschätzt.

00:40:49: aber da wurden dann Skills ausgepackt wie wie lerne ich den perfekten Hüftschwung

00:40:55: usw.,

00:40:56: wie tanze ich Synchronen?

00:40:57: Die Leute hatten sehr sehr sehr viel Spass!

00:40:59: Auch über eine Stunde hinweg.

00:41:02: Am Ende wurde es nicht hochgeladen, aber das ist eine Sache die wir immer sehr gerne erzählen.

00:41:08: Weil eben dann auch unsere Vorstandsmitglieder sehr engagiert dabei waren und das sehr spannend war anzusehen.

00:41:16: Das ist bittauerlich würde ich sagen!

00:41:19: Also wie gesagt... Es war Hochleistung.

00:41:23: Aber warum?

00:41:23: Habt ihr's nicht hoch geladen?

00:41:27: Zu

00:41:27: peinlich?!

00:41:31: Da äußere ich mir die

00:41:32: ganze Nacht.

00:41:34: Ist okay,

00:41:35: wir gehen ganz schnell zum Fazit über

00:41:37: damit Lea an keinen Bedrängnis hier geht.

00:41:40: Ihr dürft gerne jetzt noch mal so ein bisschen ... Wir schauen auf den gesamten Podcasts und die Gespräche, die gerade geführt worden sind zurück.

00:41:50: Und ihr dürft gern

00:41:51: einmal

00:41:52: für euch sagen was nehmt ihr aus diesem Gespräch mit?

00:41:55: Wie steht für euch die Zukunft von Glauben in einer digitalen Welt?

00:41:58: also Wie sehr seht ihr da?

00:42:00: Chancen, Risiken?

00:42:02: Möglichkeiten.

00:42:04: Also ich nehm vieles aus dem Gespräch mit ... Ich versuch mich jetzt kurz zu fassen!

00:42:09: Ist nicht meine Stärke aber also auf jeden Fall natürlich.

00:42:13: wie vielfältig der Glaube ist das haben wir ja schon mehrfach besprochen Aber auch wie viel fältig die Der Glaube in den sozialen Netzwerken is und dass man in der Kirchengemeinde was posten kann als Jugendgruppe Landeskirche, als EKD.

00:42:30: Also wie viel wir eigentlich stattfinden und wieviel wir auch auf Social Media stattfinden könnten wenn wir es wirklich sehen und nutzen würden?

00:42:40: Und das ist auf jeden Fall eine Sache die ich mitnehme.

00:42:42: und zweite Sache dass man eben dieses theologische Fundament nicht verliert und diese Botschaft warum wird alles machen?

00:42:49: nicht aus den Augen verliert.

00:42:51: Ja also Social media ist so mein Herzensthema.

00:42:55: Ich mache das sehr gerne Das macht mir sehr viel Spaß.

00:42:59: Aber es ist natürlich auch wirklich Arbeit, die viele Stunden Vorbereitung und Durchführung benötigen.

00:43:05: Dafür brauchen wir einfach auch feste Stellen.

00:43:09: Ich höre von ganz vielen Leuten, die sagen ach das ist ja so schönes, ihr macht allein dass auch mal ein bisschen die Hintergrundarbeit vom gemeinen Alltag sich bewährt.

00:43:16: aber die Leute sagen zu mir ich schaffe's einfach nicht und ich kann das absolut nachverziehen.

00:43:22: also Kriegszeit zwischendurch hin, mal irgendwie mein Handy in den Hand zu nehmen.

00:43:25: Weil ich da jetzt auch die Scham abgelegt habe und einfach blöd immer Fotos mache.

00:43:32: Aber man unterschätzt wie viel Arbeitszeit daran geht und deswegen ohne feste Stellen geht das auf Dauer nicht.

00:43:39: aber natürlich sind wir ja im großen Umstrukturierungsprozess unserer Kirchen und deswegen sind wir eher gespannt, wie unsere Zukunft aussieht

00:43:52: Da stimmt!

00:43:53: Ja, Zukunft ist ja immer etwas was spannend und aufregend ist.

00:43:56: Mal schauen wie sich Social Media da so entwickelt für uns in unseren Glauben.

00:44:01: Vielen Dank für diese Gespräche, für diesen Input, den Austausch.

00:44:05: Ich hoffe ihr hattet auch ein bisschen Spaß hier zu sitzen und zu schnagen.

00:44:10: Und zum Abschluss gibt es noch einen Segen Auf dem Weg oder in den Abend, wann auch immer ihr diesem Podcast hört.

00:44:17: Seit mutig und stark.

00:44:19: habt keine Angst und lasst euch nicht einschüchtern.

00:44:22: Der

00:44:23: Herr, euer Gott geht mit Euch!

00:44:25: Er hält immer

00:44:33: zu Euch.

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